Kondominiums-Vertrag - Was ist das? Wozu hilfreich?

22.01.2023
Luftbild einer internationalen Siedlung Weiterempfehlen

Wenn sich Menschen zur Realisierung eines gemeinsamen Projektes zusammenschließen gibt es Regelungsbedarf.
Je nach Komplexität eines Vorhabens sind diese Regeln unterschiedlich ausgeprägt.
Egal ob man sich regelmäßig zu einer Skatrunde verabredet oder einen Sportverein gründet:
Jede Gemeinschaft braucht für ihr Zusammenleben Regeln.

Bambambo 1-23
Diese Regeln können im einfachsten Fall aus einer Verabredung bestehen, zum Beispiel wir treffen uns immer Mittwoch 19:00 Uhr im Bambambo und spielen dann 2 Stunden Skat. Wer zu spät kommt bezahlt pro Minute eine Runde Bier oder so ähnlich.

 

Geht es um die Regelung finanzieller Verhältnisse, dann sollte unbedingt schriftlich festgehalten wer? was? wann? wie? zu erfüllen hat.

Satzungen, Statuten, Miet- und Pachtverträge sind wohl die gebräuchlichsten Arten solcher Vereinbarungen.

 

 

Weniger gebräuchlich ist der Begriff "Kondominium".

Die Definition nach Wikipedia lautet:

Kondominium oder Kondominat ist die gemeinschaftlich ausgeübte Herrschaft mehrerer Herrschaftsträger über ein Gebiet. Auch das jeweilige Gebiet selbst wird als Kondominium bezeichnet.

Das kann zum Beispiel ein Mehrfamilienhaus sein oder ein ganzes Siedlungsgebiet mit Hunderten bebauten und unbebauten Gundstücken.

In einem solchen Vertrag werden die grundlegenden Dinge des Zusammenlebens innerhalb dieser jeweiligen Gemeinschaft geregelt.

 

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Hilfreich für ein gedeiliches Zusammenleben in einer Gemeinschaft ist es auch zu regeln:

Wer darf überhaupt Mitglied der Gemeinschaft werden?

Wie wollen wir ganz allgemein miteinander umgehen?

Wie verhalten wir uns bei Meinungsverschiedenheiten?

Wie verhalten wir uns gegenüber Mitgliedern der Gemeinschaft, die diese durch ihr Verhalten wiederholt schädigen?

Unter welchen Bedingungen kann jemand aus der Gemeinschaft ausgeschlossen werden?

Crespon Nahaufnahme

Je klarer diese Dinge geregelt sind, um so größer sind die Chancen für ein nachhaltiges, gedeihliches Miteinander.

Ich möchte mehr über den Kondominiums-Vertrag wissen: HIER

 

 Gleichgültig wie gut Verträge formuliert sind, am Ende leben Menschen in dem Haus oder in der Siedlung und der Umgang miteinander entscheidet über deren Lebensqualität.

 

Deshalb sollte man sich diesbezügliche Verträge unter dem Gesichtspunkt anschauen, ob sie den eigenen Wertevorstellungen und Umgangsformen entsprechen, ob man sich damit identifizieren kann.

Ein Passus wie: "Jeder Bewohner unserer Siedlung, unseres Kondominiums, hat das Recht auf einen guten Tag!" zeigen deutlich, dass es hier zum Beispiel um eine Gemeinschaft geht, wo noch Werte gelebt werden und wo Konflikte auf der Grundlage eines Wertefundamentes gelöst werden können.

Ich möchte mehr über den Kondominiums-Vertrag wissen: HIER

Nicht ohne Grund ist die Zahl bestehender, funktionierender Gemeinschaften sehr überschaubar.
Versuche, eine Gemeinschaft ins Leben zu rufen, gab es schon viele.

Aber wenn der kleinste gemeinsame Nenner der Mitgleider kein Wertefundament ist, sondern  nur in einem GEGEN XYZ besteht,  dann ist das Ende schon programmiert. 

Deshalb schaue Dir die Menschen an, die künftig Deine Nachbarn sein könnten.

Blick Richtung Block C

Welche Regeln hat die Gemeinschaft?

Was hat diese Gemeinschaft denn überhaupt schon erreicht?

Denn Du weißt doch: "An den Früchten werdet ihr sie erkennen!"

Was sind die Früchte ihrer Arbeit?

Was sind die Früchte Deiner Arbeit?

Mehr Informationen kannst Du HIER kostenfrei anfordern.

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